*|Blog: Der Menschenrechte-Chor

Alle Menschen sind frei und gleich.
Niemand darf benachteiligt werden.
Jeder hat ein Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit...

Warum ein Menschenrechte-Chor?

Jede*r hat sie, doch nicht jede*r kennt sie - die Menschenrechte.
Sie sind in den 30 Artikeln der UN-Menschenrechtscharta in fast allen Sprachen der Welt niedergeschrieben und bilden den Kanon gesellschaftlicher Grundwerte.

Der Menschenrechte-Chor will sie auf besondere Weise zugänglich und bekannter machen: Er singt sie und über sie!
In   allen Sprachen, die seine Sänger*innen mitbringen. Mit eigenen Texten und denen der Menschenrechts-Charta. Miteinander, über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. Denn die Menschenrechte betreffen uns alle.

Wer macht mit?

Seit Anfang 2019 gibt es in der börse den Menschenrechte-Chor. Ein junger bunter Chor von etwa 15 Leuten mit und ohne Chorerfahrung, international und interkulturell, generationsübergreifend, wobei die meisten zwischen 20 und 30 Jahre alt sind.

Was wird gemacht?

Der Chor setzt sich musikalisch und inhaltlich mit dem Thema Menschenrechte auseinander.

Mit seiner Leiterin, der Wuppertaler Sängerin und Komponistin Anna Luca Mohrhenn, erarbeitet er musikalische Arrangements zu den Menschenrechtsartikeln, aber auch Civil Rights Songs und andere, thematisch passende Stücke. Vor allem aber textet und komponiert der Chor selbst.

Der Chor sucht eigene Zugänge zu den oft recht verklausulierten Texten der Menschenrechtserklärung, beschäftigt sich kreativ und kritisch mit dem Menschenrechtsthema. Daraus entstehen eigene Songs, Raps und Spoken Words, gesprochen und gesungen in den verschiedensten Sprachen, die die Sänger:innen sprechen. So entwickelt der Chor seine Konzertprogramme.

Premiere war am 28. April 2019,  weitere Auftritte folgten. Am 07.Dezember 2019 stellte der Chor ein neues Programm in der börse vor, das auch mehrere selbst geschriebene Songs enthielt.

Der weitere Auf- und Ausbau des Repertoires wurde durch die Coronakrise jäh gelähmt. Gemeinsames Proben war wegen der Infektionsgefahr beim Singen nicht möglich, sogar verboten. Der Chor nutzte die Zeit zum Erarbeiten und Texten neuer Songs in Online-Meetings und zur Vorbereitung einer Radioshow statt des geplanten Konzerts: das Human Rights Radio, ein auch musikalischer Beitrag über den Menschenrechte-Chor und die Menschenrechte in Zeiten von Corona. Die Sendung wurde am 26. Juni 2020 auf stew.one gestreamt. Ebenfalls coronabedingt fand am 13. Dezember 2020 anstatt eines Live-Konzerts eine Fortsetzung des Human Rights Radio, Vol. 2 auf stew.one statt.

Seit Anfang 2021 arbeitet der Chor im Rahmen des Projektes "Sing for Your Rights" an einem neuen Konzertprogramm. Die  Aufführung ist für den 20. Juni 2021 geplant.

Wann und wo wird geprobt?

Im Lockdown probt der Chor jeden Montag um 19:30 Uhr online über "Skype". Sobald Präsenzproben wieder möglich sind, finden die Proben unter besonderen Corona-Schutzmaßnahmen in den Räumen der börse statt.

Macht mit!
Der Chor möchte größer und bunter werden! 

Ihr seid interessiert? Dann schickt eine E-Mail mit eurem Namen und eventuell eurer Stimmlage an:
menschenrechtechor@dieboerse-wtal.de .

Bevor ihr zu einer Präsenzprobe kommt, müsst ihr euch wegen der besonderen Schutzvorkehrungen vorher bei k.boeke@dieboerse-wtal.de anmelden.


Euer börsen-Team

Seit Anfang 2021 arbeitet der Menschenrechte-Chor im Rahmen des Projektes "Sing for Your Rights" an einem neuen Konzertprogramm.

Ihr habt Lust mitzusingen?
Dann schreibt an: menschenrechtechor@dieboerse-wtal.de  

 

 

Zum Reinhören und Nachlesen:

Die letzten beiden Konzerte fanden coronabedingt nicht live, sondern auf stew.one statt. Hört doch mal rein:
"Human Rights Radio" vom 26. Juni 2020
"Human Rights Radio, Vol.2" vom 13.Dezember 2020.
Am 1. April stellten Anna Luca Mohrhenn und einige Chorsänger:innen den Chor im  Radio-Talk auf stew. one vor.
Hier findet ihr einen Auszug aus dem Premierenprogramm vom 28. April 2019
und dazu den WZ-Artikel: "Menschenrechte im musikalischen Gewand" sowie einen Beitrag unseres Stadtteilschreibers: "Hätte, Könnte, Menschenwürde".
Weitere Artikel sind hier erschienen:
der Beitrag "Chor singt Menschenrechte als Songs" im Blog der Paritätischen Akademie. In der WZ der Artikel "Wuppertaler Menschenrechte-Chor sucht Sänger in zehn Sprachen".

"Sing for Your Rights - Der Menschenrechte-Chor" ist ein Projekt der Paritätischen Akademie NRW in Kooperation mit die börse GmbH, Wuppertal. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

         

         

Der Menschenrechte-Chor im Börsen-Blog

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Es gibt wohl kaum was Drögeres als Gesetzestexte. Es sei denn, sie werden so geschickt in ein Musikprogramm eingeflochten wie der Menschenrechte-Chor das getan hat. Stadtteilschreiber Jörg Degenkolb-Degerli hat die kurzweilige Premiere besucht. Und sehr viele weitere Menschen auch.

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Mit freundlicher Unterstützung von:

und der Stadt Wuppertal.
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