ARCHIV || 16·09·2018 | 11:00 h | Außer Haus
5. Landpartie per Rad – Anders leben mit Kultur
Solidarische Landwirtschaft in Mettmann
Neben den Beerenobstfläche befindet sich eine alte Apfelstreuobstwiese mit drei alten Sorten: Ontario, der rote und grüne Boskoop. Viele gängige Gemüsesorten werden angebaut, aber auch seltene Sorten und Jungpflanzen werden kultiviert. Im Kräutergarten werden Schnittkräuter angebaut und mit Wildkräutern experimentiert.
Termin: So. 16.09.2018
Abfahrt: von der börse, Wolkenburg 100, 11.00 Uhr,
Weiterer Einstieg: Bahnhof Loh, Rudolfstr. 125, 11.30 Uhr
sportliche Tour 38 KM incl. Rückfahrt, ca. 500 Höhenmeter moderate Steigungen
Ankunft ca. 13:30
Konzert ca. 14:00 ca: 1 Stunde
Hofführung ca. 15:00 Uhr Hofführung ca. 1,5 Std (SoLaWi)
Rückfahrt ca 17:00 Uhr – Ende 18:00 Uhr
Ziel: SoLaWi in Mettmann Benninghofer Weg 78, 40822 Mettmann
Was ist eigentlich Solidarische Landwirtschaft?
In der Solidarischen Landwirtschaft geht es darum, dass ein Hof mit seinen Mitgliedern eine Gemeinschaft bildet. Der Hof baut Gemüse nicht für den anonymen Markt an, auf dem er dann in Konkurrenz zu anderen Betrieben seine Waren absetzen muß, sondern er erzeugt Lebensmittel gezielt für die Menschen in der Gruppe, die im Gegenzug die Arbeit und den Anbau finanzieren. Die Landwirt*innen und die übrigen Mitglieder der Gruppe bilden also eine Wirtschaftsgemeinschaft. Die vertragliche Bindung läuft jeweils für ein Jahr, sprich: eine landwirtschaftliche Saison lang. Die Produkte des Hofes werden unter den Menschen aufgeteilt, die Bewirtschaftungskosten werden gemeinsam von allen getragen. Hierdurch wird dem*der Landwirt*in ermöglicht, sich unabhängig von Marktzwängen einer guten landwirtschaftlichen Praxis zu widmen, den Boden fruchtbar zu erhalten und bedürfnisorientiert zu wirtschaften. Das Modell stammt ursprünglich aus Japan, ist aber auch in den USA und im europäischen Raum insbesondere in Frankreich verbreitet. In Deutschland gibt es derzeit etwa 100 Solawi-Höfe und weitere 100 Initiativen in Gründung.
Gartenmusik: Nelly Köster + Radek Fedyk,
„Zuhause bei Nelly Köster standen sie alle im Plattenregal der Mutter, die Vinylscheiben von Ella Fitzgerald oder Glenn Miller. Der Jazz-Virus dringt ein. Irgendwann macht die studierte Theaterpädagogin einen Lindy Hop-Tanzkurs und die Begeisterung darüber, dass Leute zum Jazz tanzen, wächst. Während ihres Studiums in Arnheim trifft sie den gebürtigen Polen Radek Fedyk, der dort Gitarre und Trompete studiert. Auf einer Party trifft man sich wieder. Radek wohnt inzwischen im Ruhrgebiet, Nelly auch wieder. Auf Lindy Hop-Tanzpartys spielt man gemeinsam, der Community gefällt´s.“
Teilnahmegebühr: 12,- Euro / ermäßigt 5,- Euro nur im Vorverkauf: [https://tickets.wuppertal-live.de/tickets/step=12;nr=254487|Online ticket bei wuppertal-live.de]
Bei leichten Regenschauern findet die Tour statt.

