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ARCHIV || 19·04·2018 | 20:00 h | Blauer Saal

neueshören (5): Frère // Surma

Ohren gespitzt! Unsere Konzertreihe neueshören hält am Donnerstag, 19. April, mit Frère und Surma zwei außergewöhnliche Songwriter-Projekte für unsere Lauschorgane bereit.

Die Geschichte des Bochumer Musikers Frère beginnt in den Outlands des Ruhrgebiets unter der Obhut seiner Post-68er-Eltern. Zwischen U-Bahn Stationen und schalem Bier beginnt Alexander Körner, alias Frère, seinen Alltag musikalisch niederzuschreiben. Die Tristesse seiner Umwelt weiß der 25-Jährige dabei gekonnt für sich zu nutzen: anstatt nach Depression und bedauerlichem Alltag klingen die lautgemalten Worte von Frère nach Gelassenheit und unaufgeregter Vertrautheit.


Heute, drei Jahre und 150 Auftritte später, ist das einstige Songwriter-Projekt zu einer elektronischen Post-Folk-Symbiose in Form einer vierköpfigen Band gewachsen. Mit Multi-Instrumentalist und Produzent Alessandro Marra, Jazz-Schlagzeuger Sebastian Grönheit und dem Gitarristen und Bassisten Alan Kasab, frisch vom Brighton Music College zurückgekehrt, treffen unterschiedliche Welten aufeinander, aus denen sich der einfühlsame Sound von Frère speist.


Wäre Björk vor 22 Jahren in Portugal geboren, hieße sie heute mit Künstlernamen Surma und lieferte mit ihrem Debütalbum "Antwerpen" einen filigranen Mix aus urbanen Klangwelten, funkelnden, elektronischen Sounddesigns und feinfühligen, atmosphärischen Melodien.

VIDEOS:
Frère – Book https://www.youtube.com/watch?v=NUJdsKx1YG8 Surma – Hemma https://www.youtube.com/watch?v=5iMEbODsJaY

Tatsächlich verbirgt sich unter dem Alias die Portugiesin Débora Umbelino, die in den letzten Monaten zur größten Pop-Hoffnung ihres Landes anvancierte. Dabei löst sich die Solo-Künstlerin mit ihrem Debüt vom nationalen Kontext. Sie versteht sich als Komponistin, betitelt jeden der 10 Songs in einer anderen Sprache - mit universellen, elementaren Begriffen wie "Herkunft", "Welt" oder "Schicksal".

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