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ARCHIV || 04·09·2021 | 15:00 h | Außer Haus

NO FUTURE CLUB Jascha Sommer

Eine temporäre Skulptur als Ort ohne Erwartungen, mit sehr privaten 1:1 Performances im Wandelgarten im Luisenviertel!

Eine kleine Arche für die Gegenwart

Stell dir einen Ort vor, der kein Morgen kennt. Einen Ort, an dem du nicht an deine Zukunft denken musst. Einen Ort, an dem niemand etwas von dir erwartet, aber von dem auch du nicht allzu viel erwarten solltest. Einen Ort, an dem du verlernst, Pläne zu machen, Projekte zu entwerfen oder Vorhersagen zu treffen. Einen Ort der Linderung, ohne Aussicht auf Heilung.

Dieser Ort ist der No Future Club. Er ist eine temporäre Skulptur im Wandelgarten in der Wuppertaler Luisenstrasse. Hinter einem rosafarbenen Vorhang sitzt der Performer und Projektemacher Jascha Sommer und verbringt ein Wochenende im selbstverordneten Jetzt. Er wohnt im Obergeschoss der Skulptur, singt Mantras, sitzt im Schneidersitz und kocht Tee. Er ist ohne Empfang und freut sich doch auf deinen Besuch.

Wenn du eine Weile mit Jascha im No Future Club verbringen möchtest, kannst du vor Ort einen Termin vereinbaren oder dich ab dem ab dem 1. September telefonisch unter 01575/1086368 (täglich von 10 bis 14 Uhr) anmelden.  

Termine: 3.-5.9.21 zwischen 15 und 21 Uhr, je halbstündige Besuchsslots für 1 Person

Ort: Wandelgarten in der Luisenstrasse, 42103 Wuppertal

Video: www.youtube.com

Besetzung: Konzept: Jascha Sommer // Max/MSP-Pilot, Produktion & Dramaturgie: Thomas Meckel // No Future Setdesign: Jakob Engel // Text & Dramaturgie: Laura Strack // No Future Musik: Moritz Anthes, Rasmus Nordholt // Performance: Khosrou Mahmoudi, Jascha Sommer // Ausstattung: Emese Bodolay // Kostüm: MONSIEUR TOURETTE // Broschüren-Design: ROTHER’S BÜRO // Teaser & Dokumentation: Elisabeth Caic, Andreas Finger  

 Jascha Sommer in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr, der Kunsthochschule für Medien Köln und der börse Wuppertal. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kunststiftung NRW sowie dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.  

 Jascha Sommer lebt und arbeitet als Performance- und Videokünstler zwischen Ruhrgebiet und Köln. Er ist zudem Künstlerischer Leiter der Mobilen Akademie und Vernetzungsinitaive Cheers for Fears, die aus einer engen Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr entstanden ist. Jascha Sommer studierte Literatur- und Theaterwissenschaft sowie Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum und an der Université Paris X Nanterre La Défense. Derzeit ist er am Postgraduiertenkolleg der KHM Köln. Außerdem ist er Mitglied des Performancekollektivs Anna Kpok.

Die Durchführung der Performance in Wuppertal wird gefördert von  von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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