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PAINT IT: Gisela Kettner

in Wuppertal geboren, engagiert sich mit großer Leidenschaft in den Bereichen Bildende Kunst, Performances und partizipativen Projekten.

Seit vielen Jahren als selbstständige, freischaffende, bildende Künstlerin. In ihrer künstlerischen Laufbahn war ihr schon früh klar, dass Kreativität keine Grenzen kennt und Vielfalt ein Motor für Innovation ist. Nach ihrer Ausbildung als Textildesignerin, bildende Künstlerin und Kunstpädagogin an verschiedenen Stationen im In- und Ausland entwickelte sie ihren unverwechselbaren interdisziplinären Stil, indem sie die Formate CO LABOR ART (Zusammen, experimentell, interdisziplinär und mit den Mitteln der Kunst) und KU.BUS entwickelte. Sie arbeitet als Dozentin unter anderem in Akademien, Museen und Unternehmen und macht regelmäßig und seit Jahrzehnten Ausstellungen.

Im Herzen ihres Schaffens steht das inklusive Atelier KUNSTRAUM33 und das Projekt PAINT IT!, sowie der KU.BUS – ein mobiles, aufsuchendes Atelier, im Gepäck allerlei Künstlermaterial, das Kunst zu den Menschen bringt und das Passant:innen zum Mitmachen einladen möchte. Hier werden Barrieren abgebaut und alle sind eingeladen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung, aktiv mitzuwirken. Das Atelier versteht sich als Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Experimentieren. Gisela Kettner leitet mit dem bildenden Künstler und Tänzer Milton Camilo an zwei Tagen in der Woche, an zwei unterschiedlichen Orten, das Projekt PAINT IT ! , ein künstlerisches Labor, bei denen die Teilnehmenden ihre eigenen Ausdrucksformen finden und weiterentwickeln können.

Das Projekt „PAINT IT! “ wird von Aktion Mensch gefördert und ermöglicht es, Kunst und Teilhabe in neue Quartiere und bislang wenig erreichte Gemeinschaften zu bringen. Dank der Förderung können regelmäßig inklusive Kunstaktionen im öffentlichen Raum stattfinden. Der Fokus liegt dabei auf Empowerment, gegenseitigem Lernen und der Freude an kreativen Prozessen, sowie Ambiguitätstoleranz zu entwickeln. Die Künstlerin arbeitet bewusst mit weiteren Akteur*innen aus den Bereichen Sozialarbeit, Pädagogik und Stadtentwicklung zusammen, sowie in der Färberei, ein Zentrum für Integration und Inklusion und der börse, ein soziokulturelles Zentrum in Wuppertal. Im Dialog mit anderen Disziplinen entstehen innovative Projekte, die Kunst neu definieren und gesellschaftliche Teilhabe stärken.

Mit ihrem mobilen Atelier setzt die Künstlerin ein Zeichen für gelebte Inklusion und künstlerische Vielfalt. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, in denen Kunst, Kultur und Kreativität als verbindende Elemente erfahrbar werden und Menschen sich erleben und verbinden können.

 

Veröffentlicht am 20.03.2025

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