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Der Anfang von PAINT IT – Die Vorbereitungsphase des inklusiven Ateliers

Bevor im inklusiven Künstler:innenatelier PAINT IT die ersten Farben auf das Papier treffen konnten, lag eine intensive Vorbereitungsphase vor dem Projektteam

. Von Mai bis Ende August 2025 wurde geplant, diskutiert, organisiert und gemeinsam überlegt, wie ein offenes Atelier aussehen kann, in dem Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich miteinander Kunst machen können.

Die Projektleitung übernahm Anna Lisa Tuczek, die gemeinsam mit der künstlerischen Leitung Gisela Kettner und ihrem Assistenten Milton Camilo die inhaltlichen und organisatorischen Eckpunkte festlegte. In regelmäßigen Treffen arbeiteten sie daran, das Konzept des Ateliers auszuformen und konkrete Schritte für die Umsetzung in Gang zu bringen.

Ein zentraler Bestandteil dieser Planungsphase war der Austausch mit den beiden beteiligten Häusern. Mit Lukas Hegemann, Geschäftsführer der börse, und Kati Trempler, Geschäftsführerin der Färberei, wurde gemeinsam besprochen, wie das Projekt in den jeweiligen Räumen stattfinden kann und welche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen.

In diesen Gesprächen wurden wichtige Aspekte für die Durchführungsphase herauskristallisiert. Dazu gehörten zum Beispiel Fragen nach der Zielgruppenerreichung und danach, wie Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen möglichst gleichberechtigt miteinander arbeiten können. Auch praktische Aspekte spielten eine Rolle: Welche Materialien werden benötigt? Wie können die Räume gestaltet werden? Wie lässt sich eine Arbeitsweise entwickeln, die sowohl Raum für freie künstlerische Prozesse als auch für Austausch und gemeinsames Wirken bietet?

Neben der Planung im kleinen Team war es besonders wichtig, schon vor dem Start die zukünftige Zielgruppe einzubeziehen. Deshalb fand während der Vorbereitungsphase ein Treffen mit interessierten Menschen mit und ohne Behinderung im Fishbowl-Format statt. In diesem Austausch konnten sie ihre Perspektiven einbringen: Welche Wünsche haben sie an ein gemeinsames Atelier? Was ist ihnen wichtig, damit sie sich dort wohlfühlen? Welche künstlerischen Ideen oder Arbeitsweisen möchten sie ausprobieren?

Diese Rückmeldungen waren sehr wertvoll. Sie halfen dabei, das Atelier von Anfang an zielgruppenorientiert zu gestalten. Mit dieser Grundlage konnte PAINT IT schließlich in die nächste Phase starten –die praktische Arbeit im Atelier.

Die ersten Treffen folgten bald. Die Vorfreude im Team war bereits groß: Auf neue Begegnungen, auf gemeinsames Ausprobieren und auf viele unterschiedliche künstlerische Wege, die sich im Laufe des Projekts entwickeln würden.

 

Veröffentlicht am 09.02.2025

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