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Grenzen in der Musik

Und es gibt Grenzen, die wir mit unseren Sinnen erfahren und selber gestalten können.

Uns interessieren zunächst die Grenzen, die unser eigenes Instrument – die Stimme – hat. Wie hoch können wir singen, wie tief kommen wir hinunter? Wie laut können wir gemeinsam werden?
Und wie leise können wir singen?

In unserem Raum gibt es Felder: Sie werden durch unsere Stimme gekennzeichnet. In dem einen Feld gibt es nur ganz hohe Töne, in dem anderen nur ganz tiefe. Und in noch einem anderen singen wir alle ganz leise. alle, was sie wollen.

Wir begeben uns auf die Reise von einem Feld zum anderen. So entsteht eine Landschaft aus Klängen.

Und ein besonderes Feld ist das Land der verrückten Klänge: wir stellen den anderen vor, was man alles mit der Stimme machen kann.

Unser Raum wird auch in der Mitte geteilt: es ist eine stumme Grenze – die Stille. Wenn wir dort ankommen, hören wir auf, unsere Lieblingslieder zu singen.

Mit unserem Mund formen wir auch die Laute einer Sprache. Fremde Sprachen klingen interessant, aber wir können sie nicht gut verstehen. Wenn wir sie nachmachen, dann kommt etwas sehr fremdes, etwas ganz anderes heraus.