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Wo stehen wir? - Strategien im Umgang
mit Gewalt und Rechtsextremismus

Rechtsradikalismus und Rassismus sind gesellschaft-
liche Phänomene, mit denen sich unsere Gesellschaft
ziemlich schwer tut. Rechtsextreme Propaganda und
rassistisch motivierte Gewalt vollziehen sich in einem
gesellschaftlichen Klima, das durch Horrormeldungen
über den demographischen Wandel einerseits sowie
eine Auseinandersetzung über Formen der Zuwande-
rung und des interkulturellen Zusammenlebens ande-
rerseits geprägt ist. Raster-Fahndung, "Leitkultur" und
NPD-Verbot sind weitere Schlagworte aus der öffent-
lichen Diskussion, die gern instrumentalisiert wird.
Auf dem Podium soll es um unsere Strategien gehen.
Wie ist unser Umgang mit Gewalt und wie unser
Bewusstsein darüber? Wie verhalten sich unsere
Institutionen? Was haben Wirtschaft und Soziales
damit zu tun? Und welche Bilanz zieht die Wuppertaler
Initiative für Demokratie und Toleranz e.V., deren
Ansatz besonders in der Herstellung neuer Formen
von interkultureller Auseinandersetzung liegt? Wie
wirken solche sozialen und kulturellen Projekte?
Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz
e.V. wird im Rahmen der Veranstaltung ihre Publikation
zu den Projekten in 2000/2001 vorstellen.

Eingangsreferat:
PROF. DR BUTTERWEGGE | Universität zu Köln

Auf dem Podium:
OBERBÜRGERMEISTER der Stadt Wuppertal
SEBASTIAN GOECKE | Projektmanager der Wuppertaler
Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
CHRISTOPH WEHR | freier Regisseur | Köln

MI | 18.09.02 | 19.00 Uhr | Roter Salon
Eintritt Frei