23. Januar 2018
Di
Salsa
18:00 h

Jeden Dienstag Salsakurs mit Francesco:

18:30 Uhr Anfänger

19:30 Uhr Mittelstufe

20:30 Uhr Fortgeschrittene

 

Einstieg jederzeit möglich,  Anmeldung auch ohne Tanzpartner/in über:

info@salsaplanet.de

salsaplanet.de

Di
„Schund und Asche – die Chaos-Gala“ mit Moritz Neumeier und Till Reiners
Comedy
20:00 h
14 €

Wie dieser Abend wird? Wir wissen es nicht. Denn jeder Abend ist anders und improvisiert. Ob das gut geht? Nein. Es geht sehr gut. Denn was wir wissen: Till Reiners und Moritz Neuermeier sind talentierte Entertainer - als Team sind sie unschlagbar. "Gefalle ich Dir?" - die heimliche Frage des Künstlers an sein Publikum verhandeln beide öffentlich. Sie wollen dem jeweils anderen zeigen, dass er der bessere Unterhalter, ach was: Mensch ist. In mehreren Spielrunden treten die beiden gegeneinander an, testen ihre Schlagfertigkeit und betreten dabei unablässig vermintes Terrain. Böse und komisch ziehen die beiden übereinander her, hangeln sich am Publikum von Konflikt zu Konflikt und besprechen privates und politisches, mit schwindeleregender Fallhöhe und Mut zum Chaos. Hinweis für Schwangere, Asthmatiker und Legastheniker: Auf der Bühne wird geraucht. Moritz Neumeier ist Stand-Up-Comedian nach US-amerikanischem Vorbild. Er will, dass die Bezeichnung „comedy“ nicht länger ein Schimpfwort ist. Das bedeutet für ihn radikal und ehrlich zu sein mit sich und dem Publikum. Für das, was er macht, braucht er nicht viel: Ein Mikrophon, etwas zu viel Zigaretten und Menschen, die ihm zuhören. Das hilft hilft. Gegen die Ängste als junger Vater. Gegen die Hilflosigkeit, jeden einzelnen Tag hinter sich bringen zu müssen. Gegen die Unwissenheit, die einen befällt, wenn man sich fragt, was das hier alles eigentlich soll. Wenn Moritz Neumeier ist trauriger Clown ohne Schminke ist, ist Till Reiners einer mit viel Schminke. Er macht eigentlich politisches Kabarett. Nur für diese Veranstaltung trägt er ein altes, rotes Sakko von Elton auf. Für ihn ist Humor eine Waffe gegen Ungeleichheit, jaja – aber vor allem gegen Moritz Bösartigkeit, mit weicher Schale und hartem Kern. Malizös lächelnd stellt er sich gegen seinen Pessimismus und will vor allem eins: gegen Moritz gewinnen.

 

*Soliticket: Menschen mit wenig Geld schicken eine E-Mail an soliticket@dieboerse-wtal.de mit ihrem Namen und der gewünschten Veranstaltung und einer kurzen Begründung. Sie erhalten am Veranstaltungsabend an der Abendkasse ein Ticket für 5,00 Euro.

AK 14 € / VVK 10 €
*Soliticket: Menschen mit wenig Geld schicken eine E-Mail an soliticket@dieboerse-wtal.de mit ihrem Namen und der gewünschten Veranstaltung und einer kurzen Begründung. Sie erhalten am Veranstaltungsabend an der Abendkasse ein Ticket für 5,00 Euro.

Mi
Ältere entdecken ihr Talent
13:00 h

Gesundheit und Vitalität durch malen, werken und zeichnen fördern

Ältere Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte
haben das Ziel selbstbestimmt, handlungsfähig um geistig
und motorisch mobil zu bleiben, sich frei bewegen zu
können, in ihr Heimatland reisen zu können. Sie blicken
zurück und betrachten ihre Lebenswege, um das was kommt,
gestalten zu können. Sie (er)kennen und entdecken ihr
Talent, ihr Geschick, ihr Gefühl und ihre Ausdrucksweise.
Mit Malen und Zeichnen, Modellieren und Werken, werden
Geist und Geschicklichkeit trainiert und die motorischen
Fähigkeiten gestärkt.
Ältere mit und ohne Zuwanderungsgeschichte entwickeln in
der Gruppenarbeit einen sozialen Zusammenhalt, der ganz
lebenspraktisch zu einem engeren Austausch und
gegenseitiger Unterstützung und Hilfe führen soll. Die
Gruppenarbeit bietet Austausch zu wesentlichen Themen
wie: Meine Rente - wie treffe ich meine Vorsorge? Wie
erhalte ich meine Gesundheit? Welche Leistungen bezahlt
die Krankenkasse? Was ist wenn ich nicht mehr kann? Wie
erhalte ich Informationen zu Pflegediensten, ambulanter
Versorgung, kultursensibler Pflege?

Mi
Tanzimprovisationen
19:00 h

eine andere Art der Begegnung.

Ein Tanzworkshop von Mark Sieczkarek Beginn : 19:00 Uhr
Anmeldung: Workshop@dieboerse-wtal.de

Ein Tanzworkshop von Mark Sieczkarek für alle Queens egal ob alt oder jung ob dick oder dünn, lesbisch, trans*, inter*, bi oder schwul.

Los geht es immer mit einem Warm-up im Stehen, es folgen Atemübungen, einfache Bewegungen und Kombinationen, Improvisationen in der Gruppe als Duo oder auch allein.
„Dabei schaue ich genau, was die Leute können, ich will keinen überfordern, die Lust an der Bewegung soll im Vordergrund stehen.“ Wigabriel Soto Eschenbach und Mark Sieczkareck werden den Workshop gemeinsam leiten.

Mi
neueshören (1): Die Heiterkeit
Konzert
20:00 h
15 €

Die erstaunliche Musikgruppe "Die Heiterkeit" hat ein neues Album aufgenommen, und getreu dem Motto »Weniger wollen, mehr machen« sind es gleich zwei Alben geworden, die nur so tun, als wären sie eines – 20 Lieder, 66 Minuten Spielzeit und ein genialer Titel: »Pop & Tod I+II«. Das alles ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, der Infotextverfasser weiß gar nicht, wo er anfangen soll, hat sich aber vor allem vorgenommen, nicht hysterisch zu werden, sondern in aller gebotenen Gelassenheit über den Sachverhalt Bericht zu erstatten.
Rückblende: Im Jahr 2010 tauchten Die Heiterkeit in der Hamburger Musikszene auf – ein Trio, das stoischen Indieschrammelrock der alten Schule spielte, relativ gelangweilt über nichts Bestimmtes sang und dabei alles andere als heiter klang. Das Logo der Band war ein skeptisches Smiley mit geradem Strich als Mund, die erste EP hatte keinen Namen, es gab Jutebeutel, einen Hype, Liebe, Ironieverdacht und Argwohn. Meinen die das ernst? Und was wollen die? 2012 erschien das Debütalbum »Herz aus Gold« und zwei Jahre später »Monterey« – spröder Slowcore-Glam-Pop, unaufgeregt, schillernd und ein bisschen blasiert. Man kann nicht gerade sagen, dass Die Heiterkeit das Land in Flammen gesetzt hätten mit ihren Liedern über jene Momente des Lebens, die die meisten lieber liegen lassen, weil da nix von dem ist, wonach die meisten suchen: Euphorie, Ankommen, Geilsein.
Jetzt also »Pop & Tod I+II«. Es ist ja so: Mit dem ersten Album zeigt man, wer man ist, mit dem zweiten, dass man's ernst meint, und mit dem dritten, was man drauf hat. Und jetzt muss der Infotextverfasser ein bisschen an sich halten, denn »Pop & Tod I+II« ist das, was man einen Wurf nennt, ein großes Werk, meinetwegen Meisterwerk. Man kann dieses Album lesen wie einen Roman, wahrscheinlich ist es ein Konzeptalbum, weil alles ineinandergreift und sich fortentwickelt, auf jeden Fall hat es so was noch nicht gegeben, nicht mit dieser Haltung in deutscher Sprache, und das, was es ist, brauchen wir gerade jetzt. Wie das schon losgeht: Der erste Song ein Schweben, nur Klavier, Synthiefläche und Stella Sommers sonore Stimme: »Die Bäume sind gewachsen / Die Vögel sind geflogen / Da, wo ich wohne, ist es immer kalt kalt kalt.« Der zweite Song, »Betrüge mich gut«: »Es ist so einfach für ein Mädchen wie mich zu lügen / Es hat nichts mit dir zu tun / Ich will dich leichter verlieren können / Du kannst dich zwischendurch ausruhen.« Entschuldigen Sie bitte, aber das ist eine Staffel Girls in vier Zeilen! Der dritte Song macht dann kurz mal klar, was die angemessene Haltung ist gegenüber einer immer komplexeren Welt, in der es keine einfachen Antworten gibt: »Im Zwiespalt mag ich euch so sehr […] / Im Zwiespalt find ich's angenehm / Distanz als Form von Nähe / die Blumen, die ich säe.« Und im vierten Stück kommt die Leichtigkeit, wegen der Die Heiterkeit nämlich dann doch keine doofe Diskursband sind, sondern eben kluger, lässiger Pop: »Es gibt Dinge, die man lernt, / und alles andere lässt man bleiben / Doch Baby Baby, schick es nach Panama City.«
Das ist der Gegenentwurf zum deutschsprachigen Kumpelrock und Durchhaltepop der jüngeren Zeit, der im schlimmsten Fall darauf hinausläuft, dass irgendwer »Wir sind das Volk« brüllt und Heil Hitler meint. Was der Infotextverfasser sagen will: Die Heiterkeit suchen keine Erlösung, sondern irrlichtern irgendwo zwischen Anziehung und Abstoßung, Verstehenwollen und Loslassen, Frustration und Kapitulation herum, und dabei strahlen sie eine Gelassenheit aus, die glücklich macht, weil sie alles mitdenkt, gegen jede Hysterie niemanden verarscht, und unverschämt oder verzweifelt genug ist, um im Mädchenchor zu singen: »Wenn es so weit ist, werden wir es wissen / Es kommt immer anders als gedacht / Es wird in Ordnung sein.«
Auch musikalisch stehen Die Heiterkeit in voller Blüte, haben sich in würdevoller Pracht entfaltet, wobei zu sagen ist, dass die Band angeführt wird von Stella Sommer, die singt, Gitarre spielt, die Texte schreibt und die Musik. Von der Urbesetzung ist nur noch sie übriggeblieben. Das einstige Trio ist nun ein Quartett bestehend aus Sonja Deffner (Jason & Theodor), Philipp Wulf (Messer), Hanitra Wagner (Oracles), die erst nach den Aufnahmen zur Band gestoßen ist, und eben Stella Sommer. Produziert hat das Album, wie schon »Monterey«, der berühmte Moses Schneider – nach einer Woche waren 18 Songs im Kasten und wahrscheinlich alle Beteiligten supergut drauf, zumindest klingt es nun, als hätte es Spaß gemacht. Da ist eine zauberhafte Zärtlichkeit in den Liedern, ein lässiger Minimalismus der Mittel – Mädchenchöre, Männerchöre, Melodien, Hooks und Harmonien! Und das alles irre unangestrengt. Zuweilen hat man das Gefühl, dass diese Musik gar nichts wirklich will, und das ist natürlich irritierend, denn das lässt viel Platz für eigene Gedanken, und damit muss man ja auch erstmal klarkommen. Und dann noch Zeilen wie diese: »Man ist immer allein«, »Es bröckelt vor sich hin«, »Schlechte Vibes im Universum«, »Es fällt mir immer auf / Es fällt mir immer runter / Es kommt immer was dazu.« Und ist das eigentlich Sarkasmus zum Schluss, wenn Stella Sommer singt: »Und es ist großartig / Sind wir jetzt alle zufrieden?« Und dann der Männerchor: »Haben die Kids es nicht einfach geliebt?« Was soll das denn heißen? Dass alles dann doch nur Pop ist, und am Ende sind wir alle tot?

 

*Soliticket: Menschen mit wenig Geld schicken eine E-Mail an soliticket@dieboerse-wtal.de mit ihrem Namen und der gewünschten Veranstaltung und einer kurzen Begründung. Sie erhalten am Veranstaltungsabend an der Abendkasse ein Ticket für 5,00 Euro.

AK 15 € / VVK 12 €
*Soliticket: Menschen mit wenig Geld schicken eine E-Mail an soliticket@dieboerse-wtal.de mit ihrem Namen und der gewünschten Veranstaltung und einer kurzen Begründung. Sie erhalten am Veranstaltungsabend an der Abendkasse ein Ticket für 5,00 Euro.

Fr
Kabarettungsdienst
Theater
19:30 h
8 - 12 €

Verschleierungs- & VermDummungsverbot

Der Wuppertaler KABARETTUNGSDIENST mit seinem 26. Programm

Auch in diesem Jahr bietet der KABARETTUNGSDIENST wieder eine freche und unterhaltsame Eigenproduktion garniert mit musikalischer Untermalung. Politische und gesellschaftliche Schieflagen werden von dem Schüler-Ensemble der Jahrgänge 9-12 humorvoll aufgespießt:

 

  • Wenn Politiker im Streit um den Flüchtlingskurs plötzlich den Menschenwürde begegnen...
  • Die Internationale der Nationalisten & Populisten - bei uns live.
  • Anderthalb Jahrzehnte PISA: Wir feiern Schule als Garant sozialer Ungerechtigkeit.
  • Unser Test: Sind Sie richtig integrationsfähig?
  • Verschleierung oder Striptease – für den richtigen Macho das Selbe. Ø   Wären Sie immun gegen die Werbung des IS?
  • Ein besonders hirnloser Anschlag.
  • An deutschen Schulen gibt es KEIN Drogenproblem - ehrlich!
  • Endlich noch mehr aufrüsten – auf zum Ende der Zwischenkriegszeit!
  • Unser Verhältnis zur Türkei – aus Kindersicht.
  • Die große Wahlkampfshow: Wer wird die „Kanzler-Voice of Germany“?
  • Schule = schuldig im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetzes?
  • Bayer & Monsanto – ein gutes Gefühl? Mit Spenden vielleicht?
  • Ich bete weil …
  • Unser Leiter geht in Ruhestand – na und?  

 

Schon seit 1993 steht der Kabarettungsdienst unter der Leitung von Michael Brischke für intelligentes Schülerkabarett mit Wortwitz, Schärfe und Tiefgang, ohne erhobenen Zeigefinger, aber Lachmuskeltraining inklusive. Dieses Programm ist das letzte für unseren Leiter, Karolin de Nocker und Sebastian Paas übernehmen dann allein den Kabarettungs-Ring.  

 

Die häufigste Zuschauerreaktion:

„Diese Qualität von Kabarett hätte ich nicht erwartet.“   Der „KABARETTUNGSDIENST“:

 

  • Gegründet 1993, seitdem 315 Aufführungen in 37 Städten Deutschlands mit 128 Beteiligten.
  • Ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen: 1995 bundesweiter „Georg-Tappert-Preis" für kulturelle Bildung, 1997 1. Bergischer Kabarett und Satirepreis" und 2009 „1. Wuppertaler Schulpreis“ .
  • 2012 Gewinn des Theaterpreises der Stadt Solingen beim Bergischen Theaterwettbewerb.  

 

Weitere Infos unter www.kabarettungsdienst.de  

AK 12 € / VVK 10 €
ERM 8 € / VVK 6 €

Mo
Deutsch-Ukrainischer Kulturaustausch
14:30 h

Vokal- und Volkstanzensemble Maritschka

Wir laden alle Erwachsene mit Sing- und Tanzfreude zur gemeinsamen Erweiterung der interkulturellen Sensibilität
zu diesem Kurs ein. Wir werden die Lieder und Tänze aus verschiedenen europäischen Kulturen erlernen und dabei die unterschiedlichen Traditionen erfahren. Lasst uns das Gemeinsame in den Unterschieden suchen!


In diesem Kurs werden internationale, vor allem europäische Volkstänze und Volkslieder, als Mittel der Kommunikation verwendet. Im Vordergrund stehen nicht die Techniken, sondern die traditionellen Güter, die im Tanz und in der Musik verborgen sind. Die Menschen aus verschiedenen Kulturen können sich auf unbefangene Art begegnen und die Einzigartigkeiten der anderen Kultur kennen lernen. So wird der kulturelle Erfahrungsaustausch und Wissenserwerb traditioneller Kulturgüter ermöglicht.

Methode: Gruppenarbeit, Stimm-, Tanztraining.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung an Workshop@dieboerse-wtal.de oder Tel.: 0202 243 2235.

Mo
Deutsch-Russisches Theater
15:00 h

Theatertraining für Russland-Deutsche

Wir laden alle Erwachsene ein zur gemeinsamen
Erweiterung der interkulturellen Sensibilität.
In dem Kurs werden junge Alte und ältere Menschen
zwischen Mitte 40 und 70, durch Körper- und Stimmtraining
und im aufbauendem Prozess in ihrer Präsenz gestärkt. Wir
werden Theaterstücke aus verschiedenen europäischen
Kulturen kennenlernen und dabei die unterschiedlichen
Traditionen erfahren. Lasst uns das Gemeinsame in den
Unterschieden suchen!
Die Menschen aus verschiedenen Kulturen können sich auf
unbefangene Art begegnen und die Einzigartigkeiten der
anderen Kultur kennen lernen. So wird der kulturelle
Erfahrungsaustausch und Wissenserwerb traditioneller
Kulturgüter ermöglicht. Methode: Gruppenarbeit, Körper
und Sprache, Szene, Rolle und Figur, Bühne und Raum,
Kostüm und Maske, Requisiten, Ton und Licht. Im Verlauf
des Kurses werden alle Aspekte des Theaters spielerisch
erfahren. Zum Jahresende kann ein gemeinsames Stück
entwickelt und zur Aufführung gebracht werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung an Workshop@dieboerse-wtal.de oder Tel.: 0202 243 2235.